FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2021 2021-10-20T02:52:33+00:00 Admin ~/ Mondbäume ~/?x=entry:entry201127-064945 2020-11-27T06:49:45+00:00 2020-11-27T06:49:45+00:00

Mondbäume
Die Mondin übt auf mich eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Zum Vollmond bin ich oft ich wach und nutze diese Zeit, um im Garten zu Trommeln oder Flöte zu spielen, fuhr in die Wälder oder badete im Mondenschein (immer angezogen, weil mir solche Ideen grundsätzlich in der kalten Jahreszeit kommen). Die Vollmondenergie, die mich dabei durchströmte war immer wunderbar kraftvoll und nicht selten flossen Tränen der Dankbarkeit. Wie Generationen vieler Frauen vor mir, kann auch ich mich ihrem Einfluss auf meine persönlichen Zyklen nicht entziehen.  Nun bin ich in der Mitte meines Lebens angekommen und damit verändern sich auch meine Zyklen, so, wie alles im Leben immer bestimmten Zyklen unterlegen ist, die sich verändern. Leben ist Bewegung. 
Der Mond steht für mich für die Weiblichkeit und das verborgene, geheime Wissen der Frauen, das weitergegeben wird von der Mutter an die Tochter. Das Geheimnis von Leben und Tod. Das Geheimnis der Zyklen. Das Geschenk des Lebens. Und des Göttlichen in uns.

Die Verehrung des Mondes hat eine lange Tradition. So wurden in früheren Zeiten von unseren Vorfahren Mondfeste gefeiert, die auch heute wieder zunehmend in unser Bewusstsein rücken und zelebriert werden. Samhain, Yule, Imbolc und Beltane sind die Feste, die mir zum Beispiel sehr am Herzen liegen und die bei uns zelebriert werden. Es wundert mich persönlich nicht, dass auch schon in alten Zeiten Bäume wie Heiligtümer verehrt wurden und mit Göttern gleichgesetzt wurden. Oder ihren die Planeten unseres Sonnensystems zugeordnet wurden. So gibt es Mond- und Venusbäume, aber auch Jupiter-, Saturn- und Marszuordnungen. Renato Strassmann geht darauf in seinem Buch „Baumheilkunde“ ein, dass ich immer gerne zu Rate ziehe.

Ich war bei der Recherche dazu ein bisschen überrascht, denn das sind tatsächliche nahezu alles meine allerliebsten Lieblingsbäume, aus denen ich immer wieder Flöten fertige. Birke, Kirsche, Linde und Silberweide. Aber auch Quitte und Zwetschge gehören dazu.  

Die Birke ruft mich jedes Jahr im Frühjahr und ist praktisch die erste, die auf sich aufmerksam macht. Sie ist aber ja auch früh wach und das ist er Grund, warum ich jedes Jahr an Imbolc einen Flötenbaukurs anbiete. Diese wunderbar sprudelnde, freudige Energie ist ganz besonders und ihr Holz ist wie ein Überraschungsei, man weiß nie so ganz, was sich unter der Rinde zeigen mag. 

Die Kirsche ist Weiblichkeit pur. Und ihr Holz wird mit den Jahren dunkler und reifer, bekommt mehr Sinnlichkeit. 

Die Linde ist die Mütterlichste unter den genannten Hölzern. Sie fängt dich auf mit ihrer Energie und spendet dir Kraft und Trost. 

Und die Silberweide geht mit dir in dein Herz um den Schmerz zu finden und zu erlösen.

Von der Blutbachquelle ~/?x=entry:entry200528-155048 2020-05-28T15:50:48+00:00 2020-05-28T15:50:48+00:00

Heute trieb es mich zu Blutbachquelle, einem Ort, den ich zuletzt vor einigen Jahren besucht habe und mit dem ich immer Nixen und Feen, Elfen und Wassermänner verbinde. Still lag der Tümpel sonst da, an diesem magischen Ort, der aber auch eine sehr dunkle Seite hat.

Die Schlacht am Süntel im Jahre 782 war ein militärischer Höhepunkt der Sachsenkriege. Man hat die Leichen der Toten in den Tümpel geworfen um die Menschen im Tal zu warnen und der abführende Bach hat sich vom Blut der Erschlagenen rot gefärbt, warnte so die Menschen und wird bis heute Blutbach genannt.

Und auch diese Energien schwingen bis heute im Gedächtnis des Landes nach. Als ich heute dort ankam, war ich zutiefst schockiert! Die Quelle ist versiegt. Ausser etwas wenig Pfützenwasser war alles trocken. Still und verwaist lag dieser einstmals zauberhafte Ort da, einzig die Vögel schienen ihm die Treue zu halten, obwohl offensichtlich eher aus dem Bedürfnis nach Wasser heraus. Während ich selbst fassungslos dort saß, sah ich immer wieder Meisen und Gimpel zur ehemals sprudelnden Pforte der Quelle fliegen, sich auf den Ästen, die dort über den Ablauf gelegt waren niederlassen und prüfend das Gestein beäugen, ob denn nicht so nicht etwas köstliches Nass für sie zu finden sein… aber nichts kam. Oh Mensch, was tust du nur? Wie kannst du so schrecklich mit deiner Heimat umgehen? Erkennst du nicht, wie alles verbunden ist?

Nachdem ich meinen ersten Schock überwunden habe, ging ich in die Verbindung, räucherte und holte meine Flöte heraus. Die Alte Weise wollte spielen. Und das tat ich… Ich spielte und spielte. Und spielte so lange, bis ich ich wusste, es war gut.

Heute bau ich keine Flöten.

Von der Hasel(-flöte 😊💖) ~/?x=entry:entry200329-162728 2020-03-29T16:27:28+00:00 2020-03-29T16:27:28+00:00

Von der Hasel(-flöte 😊💖)

Es drängt schon seit ein paar Tagen in mir, der Hasel hier den Raum zu geben 💖🙏. Also los 😄😂💖.

Die Haselnuss ist ein Strauch, der so ziemlich überall und immer wächst. Gehe ich an ihm vorbei, höre ich immer perlendes Gelächter 😉. Es ist die Hasel selbst, die mich mit ihrer sprudelnden Energie anspricht, keine Naturwesen, auch wenn diese gerne in der Hasel verweilen 💖. Die Hasel ist immer die erste, wenn es darum geht, ein Flötenkind für sehr junge Kinder zu schaffen. Kein Wunder, können sich doch Kinder besonders gut auf diese Gute-Laune-Energien einlassen. Sie sind noch offen, was die Wunder der Welt betrifft, auch in dem Bereich, der nicht sichtbar, dafür aber spürbar ist. Haselflöten “plaudern” gerne. Sie tragen ihre Melodien mit Freude in die Welt und lassen ihren Klang dort wirken. Für „ihren“ Menschen oder auch Menschlein haben sie Leichtigkeit und Freude, aber auch Traumzeit im Gepäck. Das alles jedoch voller Liebe und Hingabe ❤️🧡💛💚💙💜.

Ähnlich wie der Holunder durfte der Haselstrauch bei unseren Vorfahren nicht gefällt werden und war oft in der Nähe von Häusern und Siedlungen anzutreffen. Fremde durften gar nur eine Handvoll Nüsse absammeln. Haselholz wurde bei Friedensverhandlungen als Zeichen guter Absichten in der Hand gehalten, es markierte die Felder bevor es Grenzsteine gab und wurde in der Gerichtsbarkeit in Form von Ruten zur Wahrheitsfindung eingesetzt. Zudem heißt es, der Strauch wehre Schlangen und Hexen ab.
Haselholz eignet sich hervorragend, um Energien fließen zu lassen. Dies findet sich zum Beispiel in der Anwendung als Wünschelrute. Es bietet kaum Widerstand bei der Leitfähigkeit und schwingt sich daher gut auf Energiefelder ein. Dem Holz wird die Fähigkeit zugeschrieben Erd- und Wasserstrahlen abzuleiten.

Keltische und germanische Priester sollen schon die weissagende Kraft des Strauches beschworen haben. Noch im 19. Jahrhundert wurde folgernder Zauberspruch dazu angewendet, sich mit der Kraft der Hasel zu verbinden und so die Zukunft zu erfragen:

„Ich schneid dich, liebe Ruthen
Dass du mir musst sagen
Um was ich dich tu fragen
Und dich so lang nit rühren
Bis du die Wahrheit tust spüren.“

Eine schöne Handlungsanleitung, nicht wahr 😉💖?
Es gilt dabei übrigens die Regel, die Hasel nicht mit Metall vom Strauch zu entfernen, sondern auf anderem Wege. Abbrechen scheidet aus 😊.

In frühfränkischer Zeit wurde Haselzaubern jeder Art bereits laut der „Lex ripuaria“ (um 630 n.Ch.) Einhalt geboten, jedoch hat sich die Verwendung von gegabelten Haselruten zum Auffinden von Wasseradern bis in unsere Zeit erhalten.
Ein weiterer Bereich, für den der Haselstrauch steht, ist Sexualität und Wollust. Schon Hildegard v. Bingen wusste zu berichten, dass der Haselbaum ein Sinnbild der Wollust ist und zu Heilzwecken kaum taugt. Ein Funken Wahrheit soll wohl drinnen stecken 😉, denn seit alten Zeiten werden Nüsse mit Sexualität und Fruchtbarkeit assoziiert. Haselnussöl galt als Aphrodisiakum und innerlich verabreichte, zu Pulver gebrannte Haselnussrinde tat ihr Übriges, um das Feuer der Leidenschaft zu entfachen ☺️🔥🔥🔥.

(FB-Beitrag Flötenwesen vom 17.12.2019)

Erdenhüter ~/?x=entry:entry200329-162118 2020-03-29T16:21:18+00:00 2020-03-29T16:21:18+00:00

Ein paar Worte zu den Erdenhütern
🐚🦊🍄🐢🐝🌱🌿🌍

Die Erdenhüter sind die einzigen Flötenkinder hier, die ein Konzept haben. Vielleicht ist das Wort Konzept jetzt ein bisschen hoch gegriffen, aber in der Tat, für die Erdenhüter gibt es zwei Bedingungen - zumindest habe ich sie so übermittelt bekommen 😉💖.

1. Erdenhüter MÜSSEN/SOLLEN aus Weidenholz sein. Dabei ist egal, ob sie aus Sal-, Silber- oder Trauerweide sind. Die Familie der Weidenbäume hat sich dafür zur Verfügung gestellt.
2. Diese Flöten müssen groß sein, damit sie einen warmen, tiefen Klang erhalten. Das ist wichtig für die “anderen” Erdenhüter (also du, oder vielleicht du).

Den Begriff “Erdenhüter” darf ich auschließlich für diese Flöten verwenden. Für alle anderen Flöten, groß oder klein, hell oder dunkel im Klang, fühlt es sich falsch an.

Die Weide an sich zählt gemeinsam mit der Kirsche, dem Apfel und der Erle zu den Mondbäumen der großen Göttin. Mit der Christianisierung jedoch wurde sie zu einem Hexenbaum. Ein Eindruck, der oft von den Kopfweiden noch verstärkt wurde, denn sehen sie nicht häufig, gerade in der Dämmerung, wie gebeugte und verwachsene Gestalten aus? Auch das Zepter der legendären Hexenkönigin ist aus Weidenholz gefertigt und des nachts trafen sich die Weltenwanderinnen unter dem Weidenbaum, um ihre Feste zu zelebrieren (das ist jetzt nicht von mir, ich habe das tatsächlich nur gelesen und gebe es hier wieder 😉)

Die Weide ist auch ein Schwellenbaum. So wächst sie zwischen dem Reich des Helios und dem Reich des Hades. Auch die Naturwesen leben gerne in ihrer Gemeinschaft. Aber nicht nur das, sie steht vor allem auch für Fruchtbarkeit, Erneuerung und Wiedergeburt. Und diese Energie können wir in diesen Wandelzeiten gut gebrauchen.

Erdenhüter finden zu ihren Erdenhütern 🌳🍄💖 - und tun, was ihre Bestimmung ist.

Die erste Hollerflöte und ihr Begleiter ~/?x=entry:entry191220-121850 2019-12-20T12:18:50+00:00 2019-12-20T12:18:50+00:00

Gestern Abend habe ich jemandem davon erzählt, wie mich das erste Mal die geistige Welt beim Flötenbau begleitet hat. Das mag ich nun heute mit dir teilen 😊.
Es ist schon ein paar Jahre her und ich stand noch ganz am Anfang mit den Flötenwesen, sie hatten damals noch nicht einmal diese wunderschöne Bezeichnung, sondern waren eben einfach - Flöten. Ich selbst war allerdings schon völlig infiziert vom Flötenfieber und habe in jeder freien Minute Flöten gebaut. Vor der Arbeit, nach der Arbeit, immer! Und ich habe Äste gesucht, zuhause gesammelt und getrocknet.
Ein Freund von uns, der an seinem Haus ein Stück Wald hat, hatte mich gebeten, nachdem ich mir ganz viele Holunderäste dort herausholen durfte, aus einem dieser Hölzer eine Holunderflöte für ihn zu fertigen. Gerne 🥰😊💖. Daheim begann ich,diese Holunderflöte für E. zu bauen. Es war spannend. Denn ich hatte praktisch die ganze Zeit Besuch 😎. Pan, der Hirtengott, schaute mir über die Schulter…mit rotem Spitzbart, wilden Locken in gleicher Farbe und Bocksfüßen (nein, Hörner hatte er nicht 😉)… Ich sage dir, das konnte ich erst gar nicht wechseln… Ich war ein bisschen irritiert, jedoch hatte ich, damals völlig rationale Person, bei meinen Ausflügen in die Energiearbeit und den Schamanismus schon erfahren dürfen, dass es deutlich mehr gibt, als man mir und uns so erzählt. Pan war freundlich und friedlich und begleitete das Schaffen meines “Werkstücks” (jaaaaaaa, ein schlimmes Wort!!!!). Das Flötenkind wurde wundervoll und fein und als es Zeit war, Abschied von ihm zu nehmen, schrieb ich den ersten Siegelbrief, der das Flötenkind begleitete - und schrieb alles das hinein, was mir während des Prozesses weitergegeben wurde (ok, noch ein bisschen nett verpackt. Heute schreibe ich die Botschaften der Seelenflöten so wie sie kommen, ich muss sie nicht verstehen. Manchmal sind es Gedichte, manchmal klare Infos 🙂💖🙏). Wenn du schon eine Seelenflöte von mir hast, dann kennst du das. Und ich bat damals um einen Segen. Jede Flöte verlässt heute die Werkstatt mit einem Segen 🙏💖. So begann es 💖🙏. Ich fühlte mich damals (und heute ist das nicht anders 😉) soooo sehr gesegnet und beglückt. Ich werde das niemals vergessen, es ist eine bleibende Erinnerung 💖😊.